Fallbeispiel 1:

Virtualisierung von Schlüsselrechnern

Die Prozessparameter der Produktions-Linien eines pharmatechnischen Werkes mit GMP-Anforderungen wurden von einem zentralen Automations-PC verwaltet und überwacht. Alle Datenaufzeichnungen wurden an einen anderen zentralen Server übertragen. Ein SPOF-fehler (single point of failure) des Automations-PC oder des Servers führte zum vollständigen Stillstand der Produktion des gesamten Werkes.

Unser Beitrag 

  • Identifikation des Verfügbarkeits-Engpasses
  • Erarbeitung des Lösungskonzepts
  • Projektkoordination in der Implementierungs- und Testphase
  • On-site commissioning
  • Inbetriebnahme vor Ort
  • Erstellung der Testpläne und Testdurchführung

Ergebnis

Zwei Schlüsselrechner wurden virtualisiert und werden nun über einen VMware-Hypervisor redundant auf zwei räumlich getrennten Server-Sites ausgeführt. An einem produktionsfreien Sonntag wurde die Umstellung beim Kunden durchgeführt und am nächsten Morgen startete die Produktion problemlos. Für alle Fälle wäre eine Rückfall-Möglichkeit gegeben gewesen.

Vorteile 

  • Höchste Verfügbarkeit im Fall eines Komponentenausfalles
  • Hardware-Wartung oder -Upgrades im laufenden Betrieb möglich

  • Virtualisierungs-Infrastruktur schnell und einfach um weitere Virtuelle Maschinen erweiterbar
  • Speicher-Snapshots ermöglichen schnelle System-Wiederherstellung nach einem Absturz oder Malware-Angriff
  • Mit Standardprozess qualifizierbar
  • Geringere Lizenzkosten gegenüber anderen Redundanzlösungen
  • Entlastung des Produktionsnetzwerkes

Fallbeispiel 2:

Offenes, modulares Prozessüberwachungs- und Prozessverwaltungs-System ausgerichtet am Kundennutzen und Kundenbedürfnis

Ursprünglich sollten Warenfluss und Prozessparameter mehrerer Produktionslinien automatisch protokolliert werden. Zunächst erfolgte eine minimale Überwachung der einzelnen Produktionslinien. Danach wurden die steigenden Anforderungen modular implementiert und das System dem jeweiligen Stand der Technik nachgeführt.

Es besteht heute ein sehr heterogenes Feld von Produktionslinien und dazugehörigen Maschinensteuerungen im Werk. Dieser Maschinenpark wird mit dem modularen Software-System aus iFix, SQL, Access und VB6-Software verwaltet und überwacht. Neue Anforderungen bzw. der aktuelle Stand der Technik und cGMP-Vorgaben motivieren weiterhin die kontinuierliche Verbesserung des Systems.

Unser Beitrag

  • Konzeption
  • Dokumentation, Qualifizierungs-Dokumente
  • Wartung und Pflege
  • Einbindung neuer Anlagen
  • Beratung und Unterstützung des Kunden auch im Bereich Verfügbarkeit und IT-Security

Ergebnis

Vollständig am Kundenbedürfnis ausgerichtetes Prozessverwaltungs- und -Überwachungssystem Hybrid aus SCADA und MES mit den folgenden Hauptfunktionen (mehr Auskünfte auf Anfrage):

  • Rezept-Erstellung und -Verwaltung
  • Zugriffskontrolle und Benutzerverwaltung
  • Lückenlose Materialfluss-Überwachung, Ausschluss von Verwechslungen
  • Protokollierung von Alarmen und manuellen Eingriffen
  • Protokoll der Produktionsbatches inkl. qualitätsrelevanten Soll- und Istwerte
  • Anbindung an zentrales Datenarchivierungs-System
  • Investitionsschutz seit 25 Jahren, das System wird an die sich ändernde und steigende Bedürfnisse angepasst
  • Vollständiger Einblick in den Quellcode
  • Lieferantenunabhängigkeit denn Software basiert auf Standardlösungen, die auch von anderen guten Software-Firmen gepflegt werden könnten
  • Kostengünstig, da zugeschnitten

Fallbeispiel 3:

Daten-Anbindung von Geräten an zentrale Datenarchivierungs-Systeme

Verschiedenartige Produktionslagen (SPS, HMI) oder SYSTAG-Laborautomaten sollten Prozessdaten, Rezeptparameter und Audittrail-Daten an ein konzernweites Datenerfassungs-/Datenarchivierungs-System «Daten-Cloud» übertragen. Dazu waren diese Geräte aber nicht in der Lage, da sie über keine (passende) native Schnittstelle zur Daten-Cloud verfügen.

Unser Beitrag

  • Beratung und Ausarbeitung des Lösungskonzepts
  • Implementierung der Lösung auf Basis einer Pufferdatenbank
  • Zugeschnittene Programme zur Datenübertragung ab Datenquelle in den Datenpuffer
  • Dokumentation
  • Erarbeiten des Testkonzepts, Erstellen des Testplans

Ergebnis

  • Schlanke, auf das Kundenbedürfnis zugeschnittene Interface-Infrastruktur für Prozessparameter, Rezeptwerte, Audittrail, Alarme und Event
  • Datenanbindung verschiedenartiger Daten-Quellen, Übertragung unter Einhaltung der Daten-Integritäts-Anforderungen
  • Geringer Aufwand im Vergleich zu Standard-BlackBox-Lösungen, da zugeschnittene Lösung
  • Offene Lösung, kann später an sich ändernde Kundenbedürfnisse angepasst werden